Lean Production
vs. Lean Six Sigma
Lean Production hat seinen Ursprung im Toyota Production System und fokussiert auf die effiziente Gestaltung von Produktionsprozessen sowie die Reduzierung von Verschwendung.
Lean Six Sigma erweitert diesen Ansatz um datenbasierte Methoden zur Analyse von Ursachen und zur Reduzierung von Fehlern und Prozessschwankungen.
Während Lean Production besonders für Unternehmen geeignet ist, die ihre Abläufe strukturieren, Verschwendung reduzieren und schnell wirksame Verbesserungen im Alltag erzielen möchten, kommt Lean Six Sigma vor allem bei komplexeren Qualitätsproblemen und stark datengetriebenen Fragestellungen zum Einsatz.
Herausforderung
Was ist das Problem?
Unternehmen setzen Lean Production-Initiativen um und erzielen erste Verbesserungen im Ablauf.
Bei komplexeren Qualitätsproblemen oder Prozessschwankungen stoßen diese Ansätze jedoch an ihre Grenzen.
Gleichzeitig werden Lean Production und Lean Six Sigma häufig gleichgesetzt, obwohl sie unterschiedliche Schwerpunkte haben.
Ansatz
Was steckt dahinter?
Lean Production konzentriert sich auf Fluss, Effizienz und die Vermeidung von Verschwendung im Prozess.
Lean Six Sigma ergänzt diesen Ansatz um strukturierte, datenbasierte Methoden zur Ursachenanalyse und zur Reduzierung von Fehlern und Streuungen.
Der Fokus erweitert sich damit von reiner Effizienz hin zu einer Kombination aus Effizienz und stabiler, datenbasierter Qualität.
Nutzen
Wobei hilft es?
Die klare Unterscheidung hilft dabei, den passenden Ansatz für die jeweilige Herausforderung zu wählen.
Lean Production eignet sich besonders zur Optimierung von Abläufen und zur Verbesserung des Material- und Prozessflusses.
Lean Six Sigma wird eingesetzt, wenn es darum geht, komplexe Qualitätsprobleme systematisch zu analysieren und nachhaltig zu lösen.
Lean Production eignet sich insbesondere für Unternehmen, die praxisnah und direkt im Prozess ansetzen möchten.
Lean Six Sigma wird häufig dort eingesetzt, wo eine tiefergehende, datenbasierte Analyse erforderlich ist.
